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Tipps & Tricks Argentinien

Bald steht Deine Reise nach Argentinien an? Dann bist Du hier genau richtig. Wir hoffen, dass Dir unsere Tipps & Tricks für das große Land im südlichen Südamerika weiterhelfen.

1. Die Transportkarte Sube in Buenos Aires nutzen:

Der günstigste Weg, sich in Buenos Aires mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen oder der Metro von A nach B zu bewegen, ist mit der Transportkarte Sube. Diese kann zum Beispiel in Kiosken für 20 argentinische Pesos gekauft und mit einem Guthaben aufgeladen werden. Mit der Karte zahlt man bei einer Fahrt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel weniger, als wenn man ein Ticket für eine Einzelfahrt kauft. Die Transportkarte Sube lässt sich außerdem bis zu rund 10 argentinische Pesos überziehen. So ist es vielleicht am letzten Tag des Aufenthaltes in Buenos Aires nicht mehr notwendig, die Karte erneut aufzuladen.

2. Von Buenos Aires über den Río de la Plata nach Uruguay fahren:

Ein beliebter Ausflug von Buenos Aires führt mit dem Boot über den Río de la Plata nach Colonia del Sacramento in Uruguay. Entweder ist es möglich, die Fahrt in Buenos Aires oder in Tigre, das circa 40 Minuten mit dem Zug von der argentinischen Hauptstadt entfernt liegt, zu beginnen. Von Tigre ist die Überfahrt etwas günstiger. Zudem soll die Route von Tigre aus schöner sein, da diese am Anfang durch das um die Kleinstadt befindliche Flussdelta verläuft.

3. Geld zu einem guten Wechselkurs tauschen:

Der argentinische Peso schwächelt gehörig. Vor allem US-Dollar sind daher momentan in Argentinien sehr gefragt. Es ist somit ratsam, einen möglichst hohen Betrag in dieser Währung vor Ort in Pesos umzutauschen. Der Wechselkurs steht gut – insbesondere auf dem Schwarzmarkt, wie uns gesagt wurde.

4. Ein Fußballspiel in Buenos Aires besuchen:

Für einen Fußballfan ist der Besuch eines Spiels im fußballverrückten Buenos Aires fast schon ein Muss. Besonders der Traditionsverein Boca Juniors steht in der Gunst ausländischer Fußballtouristen ganz weit oben. Aber ist es nicht schwer, Karten für eine dieser Partien zu bekommen? Unmöglich ist es nicht. Allerdings müssen Touristen für ein Ticket im berühmten Stadion La Bombonera tief ins Portemonnaie greifen – und werden recht abgeschottet in einem separaten Block platziert. Direkter Fankontakt sieht anders aus. Nicht so preisintensiv ist hingegen der Besuch eines Spiels eines anderen großen Klubs der argentinischen Hauptstadt – San Lorenzo. Wir haben für einen Sitzplatz – mitten zwischen den Anhängern von San Lorenzo – umgerechnet knapp 16 Euro gezahlt. Gekauft haben wir unsere Tickets in einem Verkaufsstand im Stadtteil Bodeo, der sich direkt neben einem San-Lorenzo-Fanshop befindet. Es ist aber auch möglich, Karten für ein Spiel der Blau-Roten in einem der Ticket-Shops in der Innenstadt zu erwerben.

5. Über den Sonntagsmarkt im Stadtteil San Telmo in Buenos Aires schlendern:

Der große Straßenmarkt, der jeden Sonntag im Stadtteil San Telmo von Buenos Aires stattfindet, ist kein Geheimtipp, aber trotzdem einen Besuch wert. Händler verkaufen unter anderem Antiquitäten, Hüte und Kleinkram. Zudem sorgen zahlreiche Straßenmusiker mit ihrer Musik für eine entspannte Stimmung. Und an Essenständen können sich die Besucher mit argentinischen Köstlichkeiten wie Empanadas eindecken. Vor allem rund um die Calle Defensa herrscht reges Treiben.

6. Süße, klebrige Facturas kosten:

Facturas gibt es in Panaderias (Bäckereien). Dabei handelt es sich um Teilchen und Gebäck wie zum Beispiel Medialunas (Croissants). Im Endeffekt alles, was süß und klebrig ist. Die Facturas in Argentinien sind im Vergleich zu deutschen Teilchen etwas kleiner, aber vor allem günstiger. Also, unbedingt probieren – und dazu Mate trinken.

7. Sich bei einem Asado mit gegrilltem Fleisch vollstopfen:

Ein Asado gehört zu jedem Argentinien-Aufenthalt dazu (natürlich nicht für Vegetarier wie Daniela). Eine solche Festmahlzeit mit viel gegrilltem Fleisch ist ein argentinisches Ritual. Lecker, aber für einige deutsche Mägen eventuell auch gewöhnungsbedürftig: Denn bei einem Asado werden unter anderem auch Innereien wie Chinchulines (Dünndarm), Tripa Gorda (Dickdarmhaut) oder Riñón (Niere) aufgetischt. Zu einem Asado trinken die Argentinier vor allem gerne Bier und Rotwein.

8. Argentinischen Wein (aus der Region Mendoza) genießen:

Malbec ist die Rebsorte schlechthin in Mendoza. In der argentinischen Wein-Hauptstadt ist also Rotwein angesagt. Eine ordentliche Flasche Wein kostet etwa 50 argentinische Pesos. Umgerechnet sind dies circa fünf Euro.

9. Ärztliche Behandlungen in einem Krankenhaus in Argentinien nicht fürchten:

Wie ich am eigenen Leib erfahren musste (siehe „Eine Nacht im Hospital Central“), ist die Behandlung in argentinischen Krankenhäusern – auch wenn die Behandlungsmöglichkeiten nicht europäischen Standards entsprechen – umfassend und kompetent (zumindest in dem Krankenhaus, in dem ich behandelt wurde). Die ärztliche Grundversorgung ist kostenlos – auch für Touristen.

10. Durch den Nationalpark La Payunia touren:

Eine Rundfahrt durch den Nationalpark La Payunia ist ein sehenswertes Erlebnis. Der karge Landstrich mit seinen rund 800 Vulkanen besticht durch schroffe Schönheit. Startpunkt dieser Tour ist die Stadt Malargüe, die ungefähr 420 Kilometer südlich von Mendoza liegt und auch von dort mit dem Bus erreicht werden kann. In Malargüe gibt es vier Reiseagenturen, die die Tour nach La Payunia anbieten und die sich alle auf der Hauptstraße Avenida San Martin befinden. Empfehlenswert ist es, nach dem Guide Marie zu fragen. Sie hat unseren Ausflug sehr kompetent und freundlich begleitet. Und der Preis? 530 argentinische Pesos, also circa 53 Euro, haben wir für die Tour bezahlt. Gut investiertes Geld, wie wir finden.

11. Busfahren in Argentinien:

In Argentinien gibt es verschiedene Busgesellschaften, bei denen Tickets gekauft werden können. An einem Busbahnhof hat jeder dieser Anbieter einen eigenen Schalter, die auch meistens nachts besetzt sind. Die Preise für eine Busfahrt unterscheiden sich bei den unterschiedlichen Busgesellschaften kaum. Große Rucksäcke werden während der Fahrt im Gepäckbereich des Busses verstaut. Es wird ein Beleg ausgehändigt, der am Zielort zurückgegeben werden muss, um den Rucksack wieder zu erhalten. Für die Fahrt von Mendoza nach Malargüe und zurück ist es ratsam, ein Colectivo zu nutzen. Diese Omnibusse sind schneller unterwegs als die großen Reisebusse – und kosten genauso viel.

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