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Tipps & Tricks Bolivien

Das schier endlose Blau des Titicacasees, die wuseligen Straßenmärkte in La Paz, die schneebedeckten Gipfel der Anden, die tierreichen Flüsse der Pampas, die bedrückende Enge der Minen im Cerro Rico in Potosí – Bolivien hält Reisende wochenlang auf Trab. Also los, auf geht’s ins wunderschöne und raue Bolivien – mit unseren Tipps & Tricks im Gepäck.

1. Die Isla del Sol entspannt in zwei Tagen unter die Lupe nehmen:

Wir haben der Isla del Sol im Titicacasee einen Tagesbesuch abgestattet. Morgens sind wir mit einem Boot von Copacabana in den Norden der Insel gefahren. Am Nachmittag ging es vom Süden der Isla del Sol zurück ans Festland. Die mehrstündige Wanderung ist deswegen zu einem Wettlauf gegen die Zeit geworden. Um die Insel in Ruhe unter die Lupe zu nehmen, lohnt es sich, dort eine Überachtung einzuplanen. In der Ortschaft Yumani gibt es zahlreiche Unterkünfte, die dies problemlos ermöglichen.

2. Forellen aus dem Titicacasee an der Seepromenade in Copacabana essen:

Frisch aus dem Titicacasee gefangene Truchas zählen zu unseren Lieblingsspeisen, die wir in Copacabana zu uns genommen haben. Die Forellen haben uns besonders gut in den kleinen Restaurants an der Promenade in Copacabana geschmeckt. Unbedingt probieren!

3. Von Yampupata nach Copacabana entlang des Titicacasees wandern:

Die rund 17 Kilometer lange Wanderung von Yampupata nach Copacabana hat uns sehr gut gefallen. Der Grund: wunderschöne Ausblicke auf den Titicacasee und interessante Einblicke in das ursprüngliche bolivianische Dorfleben. Uns wurde empfohlen, von Copacabana mit einem Colectivo (Abfahrt am Mercado) in die Ortschaft Yampupata zu fahren und von dort zurückzuwandern. Der Vorteil: Es ist einfacher in Copacabana ein Colectivo für die Fahrt zu erwischen als in Yampupata.

4. Einen Blick von oben auf das beeindruckende La Paz werfen:

Inmitten der unübersichtlichen Straßen kann man den Eindruck gewinnen, dass La Paz zwar eine interessante, aber keine sonderlich schöne Stadt ist. Der Blick von oben auf das schier endlose Häusermeer, das sich in der kargen Schlucht ausbreitet, begeistert aber sicherlich die meisten. Um in dieses Vergnügen zu kommen, sollten Reisende den Aussichtspunkten, die in den in zahlreichen Hotels ausliegenden Stadtplänen von La Paz eingezeichnet sind, einen Besuch abstatten.

5. Den 6.000er Huayna Potosí gut akklimatisiert nach oben kraxeln:

Die Besteigung des 6.088 Meter hohen Huayna Potosí ist schon jetzt eines der Höhepunkte unserer Reise durch Südamerika. Diese anstrengende Herausforderung haben wir auch deswegen gemeistert, weil wir uns vorab gut akklimatisiert haben. Mehr als drei Wochen hatten wir bereits auf 3.000 Metern und höher verbracht, bevor wir den Gipfelsturm in Angriff genommen haben. Unser Tipp ist dementsprechend, sich mindestens eine Woche – zum Beispiel in La Paz oder am Titicacasee – an die Höhenluft zu gewöhnen. Sicherlich stehen dann die Chancen besser, den Gipfel des Huayna Potosí zu erreichen.

6. Die Pampas-Tour in Rurrenabaque kostengünstiger als in La Paz buchen:

Die dreitägige Tour durch das Feuchtgebiet Pampas im Norden Boliviens haben wir in der Kleinstadt Rurrenabaque – der Startpunkt des Ausflugs – gekauft. Die Pampas-Tour kann zwar auch in La Paz gebucht werden, unserer Erfahrung nach ist allerdings die Buchung in Rurrenabaque günstiger. Vor Ort gibt es zahlreiche Touranbieter, also unbedingt Preise und Leistungen vergleichen.

7. Mit einem leckeren Frühstück im Hostal Koala Den in Potosí in den Tag starten:

In Potosí haben wir im gemütlichen Hostal Koala Den übernachtet. Vor allem die Gasheizung im Zimmer hat in den kalten Andennächten Wunder gewirkt. Zudem haben wir dort das beste Frühstück – leckeres Brot, Rührei, Pfannkuchen, etc. – auf unserer Reise durch Bolivien aufgetischt bekommen. Und auch die Minentour im Cerro Rico haben wir in diesem Hostel gebucht. Diese Tour ist bei einigen anderen Reiseagenturen in Potosí zwar günstiger zu bekommen, aber beim vom Hostal Koala Den organisierten Minenbesuch geht wohl ein Teil des eingenommen Geldes an die Kooperativen der Minenarbeiter.

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