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Tipps & Tricks Ecuador

Ecuador ist im Vergleich zu den meisten anderen Ländern Südamerikas recht klein. Trotzdem bietet es Reisenden viel – von kolonialen Städten über spektakuläre Wanderungen bis zu eindrucksvollen Nationalparks. Wir haben einige der Ecuador-Highlights genauer unter die Lupe genommen. Dabei sind unsere Tipps & Tricks herausgekommen.  

1. An einem Samstag den Markt in Otavalo besuchen:

Samstags ist Markttag in Otavalo. Und für diesen bunten Markt ist die Stadt im Norden von Ecuador im ganzen Land bekannt. Zum einen wartet am frühen Morgen der Tiermarkt nicht nur auf Kaufinteressenten. Auch Touristen können sich das rege Treiben in der Nähe der Panamericana anschauen – und beobachten, wie um Hühner, Schweine und Rinder gefeilscht wird. Danach geht es auf den Markt in der Innenstadt von Otavalo. Tiere werden dort nicht zum Verkauf angeboten, sondern Kleidung, Schmuck, Kunsthandwerk & Co. Dies ist ebenfalls interessant. Ecuador-Reisende sollten ihre Route also so legen, dass sie an einem Samstag in Otavalo sind.

2. Mit dem Taxi auf den Panecillo in Quito fahren:

Quito gilt nicht gerade als die sicherste Stadt Südamerikas. Von vielen Personen wurden wir bezüglich der ecuadorianischen Hauptstadt gewarnt. Dies halten wir für übertrieben. Eine Warnung wurde jedoch immer wieder ausgesprochen: Geht nicht zu Fuß auf den Panecillo, sondern nehmt ein Taxi. Raubüberfälle seien in den schmalen Gassen auf dieser Strecke wohl nicht unüblich. Wir haben uns an diesen Ratschlag gehalten und haben uns auf den Hügel neben der Altstadt fahren lassen, um die Aussicht auf Quito zu genießen.

3. Mindestens drei Tage auf dem Quilotoa Loop wandern:

Die Wanderung auf dem Quilotoa Loop im Andenhochland ist ein Höhepunkt einer Reise durch Ecuador. Der Anblick der tiefdunkel schimmernden Kraterlagune verschlägt aufgrund ihrer Schönheit wohl den meisten für einen Moment die Sprache. Schön ist ebenfalls, dass die Wanderung ohne Guide, sondern auf eigene Faust durchgeführt werden kann. Somit kann auch jeder Wanderer selbst entscheiden, welche Strecke eingeschlagen wird und wie viele Tage dafür eingeplant werden. Unserer Meinung nach wird man der wunderschönen Wanderung erst gerecht, wenn man mindestens drei Tage auf der Schleife unterwegs ist. Eine mögliche Route ist unserem Bericht über den Quilotoa Loop zu entnehmen.

4. Während der Wanderung auf dem Quilotoa Loop vor aggressiven Hunden in Acht nehmen:

Einen Wehrmutstropfen gibt es auf der Wanderung allerdings doch: aggressive Hunde. Auf fast jedem Grundstück, an dem wir vorbeigekommen sind, sprangen diese Kläffer herum. Und häufig rannten sie auch auf die Straße und uns hinterher bzw. entgegen, in den meisten Fällen mit keiner freundlichen Absicht. Unsere Taktik: stehen bleiben, den Platz behaupten und nicht die Flucht ergreifen. Diese Vorgehensweise hat funktioniert. Klar ist: Wanderer sollten sich vor den aggressiven Hunden in Acht nehmen.

5. Bezüglich Übernachtungsmöglichkeiten im Nationalpark Cotopaxi vorab informieren:

Die Übernachtungsmöglichkeiten im Nationalpark Cotopaxi sind rar gesät. Besucher, die im Nationalpark übernachten möchten, sollten sich deswegen vorab über diese Möglichkeiten genau informieren. Wir haben dies nicht getan – und erst bei unserem Ausflug zum Cotopaxi erfahren, dass die Herberge, in der wir eine Nacht verbringen wollten, zu dieser Zeit leider geschlossen war. Pech gehabt. Eine zweitägige Tour mussten wir daher kurzerhand zu einem Tagestrip verkürzen.

6. Busfahren kostet pro Stunde einen US-Dollar:

In Ecuador ist Busfahren recht günstig. Grob überschlagen kostet Busfahren pro Stunde einen US-Dollar. Also, wenn Ihr in Ecuador seid: Steigt in den Bus und erkundet das kleine, aber feine Land, das einiges zu bieten hat.

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