Kolumbien, Länder, Reisetipps
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Tipps & Tricks Kolumbien

Kolumbien, ist das nicht das Land, in dem die Guerillabewegung FARC einen schwer bewaffneten Kampf gegen den kolumbianischen Staat führt, dem auch Zivilisten zum Opfer fallen? Auch wenn diese Gräueltaten mittlerweile zum Glück der Vergangenheit angehören, denken bei Kolumbien viele vor allem an Gewalt und Brutalität. Es ist an der Zeit umzudenken. Kolumbien steht bei uns insbesondere für Gastfreundschaft, karibische Strände und köstliche Fruchtsäfte. Auf geht es nach Kolumbien – mit unseren Tipps & Tricks im Rucksack.

1. Sich an einer schier grenzenlosen Auswahl an Fruchtsäften erfreuen:

Guanabana, Feijoa, Lulo oder Guayaba. In Kolumbien gibt es Obstsorten, von denen wir vorher noch nie etwas gehört hatten. Glücklicherweise ist dies nun anders, denn wir konnten Lulo & Co. ausgiebig kosten. Besonders in Form von frischgepressten Fruchtsäften, die entweder mit Wasser oder Milch getrunken werden und unfassbar lecker sind.

2. Mit kleinem Gepäck in den Tayrona-Nationalpark reisen:

Was haben wir geflucht, gezetert und geschimpft, als wir im wohl bekanntesten Nationalpark Kolumbiens mit unserem gesamten Gepäck auf der Suche nach einer Unterkunft waren. Es ist heiß im Tayrona-Nationalpark – und der Weg ist weit. Es ist dementsprechend sinnvoll, das große Gepäck zum Beispiel in einem Hostel im nahegelegenen Santa Marta zu lassen und nur mit einem kleinen Rucksack in den Nationalpark zu reisen.

3. In Palomino eine Holzhütte in der Nähe des Strandes mieten, um Geld zu sparen:

Palomino, ein kleines Dorf an der kolumbianischen Karibikküste, ist ein Ort der Entspannung. Hier kann man ein paar Tage die Füße hochlegen oder am Strand entlangspazieren und den Sonnenuntergang genießen. Wundervoll. Nicht so schön sind hingegen die Preise für eine Holzhütte am Strand. Zu teuer. Doch dies stellt kein großes Problem dar. Unterkünfte, die sich nicht direkt am Strand, aber in Strandnähe befinden, sind deutlich günstiger – und trotzdem ansprechend.

4. Mit dem Schnellboot nach Capurganá – Übergepäck beachten:

Die Grenzregion zwischen Kolumbien und Panama ist ein Karibik-Traum. Da es keine Straßen in dieses El Dorado aus Dschungel und weißen Stränden gibt, müssen Reisende von Turbo mit dem Schnellboot anreisen. Zehn Kilogramm Freigepäck pro Gast sind im Ticketpreis enthalten. Doch hat man mehr als zehn Kilogramm dabei (das Gepäck wird mit einer Waage gemessen, deren Genauigkeit wir auf diesem Wege stark anzweifeln), muss man draufzahlen. Eine kostspielige Angelegenheit.

5. Keine Angst vor Buenaventura und der Pazifikküste haben:

Möchten Reisende in Kolumbien von den bekannten und bereits ausgetretenen Backpacker-Pfaden abweichen, ist die Pazifikküste in der Nähe der berüchtigten Stadt Buenaventura eine gute Wahl. Schließlich verirren sich nur wenige Touristen an diese schroffe Küste. Doch was wurden wir vorher gewarnt, nicht in diese Region zu fahren, denn dort hätte sich das aus anderen Teilen des Landes vertriebene Drogenkartell niedergelassen. Es mag sein, dass die Kriminalitätsrate in Buenaventura hoch ist, aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Vom Hafen in Buenaventura geht es nämlich mit dem Boot direkt zu abgelegenen Stränden, wo die Bewohner einem mit Interesse begegnen.

6. Das Valle de Cocora ist ein Hingucker – nicht verpassen:

In einem Meer aus riesengroßen Palmen steht man, wenn man sich in das Valle de Cocora in der Nähe von Salento im Kaffeeanbaugebiet Kolumbiens begibt. Ein wahrlich beeindruckender Anblick. Unserer Meinung nach sollten sich Kolumbien-Reisende einen Besuch in diesem Nationalpark voller Mutantenpalmen nicht entgehen lassen.

7. Barichara von San Gil aus besuchen:

Barichara gilt als das schönste Dorf Kolumbiens. Da könnte etwas dran sein. Denn Barichara ist mit seinen weißen Häusern und seinen rot-braunen Dächern wirklich schön anzusehen. Es ist wie eine Reise in die Kolonialzeit. Und diese Reise sollte als Tagestrip von der Stadt San Gil unternommen werden. Der Grund: Die Unterkünfte sind in San Gil deutlich günstiger als in Barichara – und Busse verkehren regelmäßig zwischen den beiden Destinationen.

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