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Tipps & Tricks Peru

Peru geizt nicht mit landschaftlichen Reizen: Die beeindruckenden Anden, die wahrscheinlich tiefste Schlucht der Welt und natürlich die berühmte Ruinenstadt Machu Picchu möchten entdeckt werden. Unsere Tipps & Tricks unterstützen Peru-Reisende dabei.

1. Einen Vulkan in Arequipa besteigen:

In unmittelbarer Nähe der Stadt Arequipa liegen die beiden nicht aktiven Vulkane El Misti (5.822 Meter) und Chachani (6.075 Meter), die auch von Einsteigern im Bereich des Alpinsports bestiegen werden können. Zahlreiche Reiseagenturen in Arequipa haben sich auf diese zweitägigen Bergtouren spezialisiert, über die auch wir uns informiert haben. Nach der Einschätzung eines Guides, mit dem wir gesprochen haben, ist die Besteigung des Berges Chachani die Einfachere der beiden, obwohl dieser 253 Meter höher ist als der El Misti. Beim Kleineren der zwei Vulkane muss aber schweres Gepäck über eine deutlich längere Distanz kräftezehrend mitgeschleppt werden. Doch Vorsicht: Arequipa liegt „nur“ auf 2.335 Metern, eine Akklimatisation auf einer größeren Höhe ist daher empfehlenswert.

2. Den Colca Canyon ohne Guide durchwandern:

Zwei- oder dreitägige Touren werden von fast allen Reiseagenturen in Arequipa angeboten. Wir haben uns für eine dreitägige Wanderung durch die faszinierende Schlucht entschieden, die 150 Soles pro Person gekostet hat. Es ist aber auch möglich, den Colca Canyon ohne Guide zu durchwandern. Klar: Eine detaillierte Karte der Region wird definitiv benötigt. Aber es ist recht einfach, der Route durch die Schlucht zu folgen. Und Schlafmöglichkeiten gibt es auf dem Weg einige. Das einzige Problem ist unserer Meinung nach, den Transport von Arequipa aus auf eigene Faust in die Tat umzusetzen. Diesbezüglich gibt es jedoch garantiert auch eine Möglichkeit…

3. Die Bar Norton Rat’s Tavern in Cusco meiden:

Für die Nahrungsaufnahme ziehen wir normalerweise einheimische Restaurants vor. Doch an einem Dienstag in Cusco war dies anders. Der Grund: Ich wollte ein Champions-League-Spiel im Fernsehen schauen – und im Pub Norton Rat’s Tavern wurde es übertragen. So haben wir die Chance genutzt und dort auch etwas gegessen. Eine Fehlentscheidung, wie sich herausstellen sollte, denn das Essen war alles andere als lecker. Auch der Service war – gelinde gesagt – verbesserungswürdig. Also, meidet den Pub einfach am besten.

4. Nicht zu tief für den Salkantay-Trek in die Tasche greifen:

Der Salkantay-Trek mit dem Ziel Machu Picchu war einer der Höhepunkte unserer Reise durch Peru. Auf dieser fünftägigen Wanderung können die landschaftlichen Reize des Landes in vollen Zügen genossen werden. Auch wir haben uns daran erfreut. Die Wahl der Reiseagentur war allerdings nicht ganz so einfach, da in Cusco sehr viele Agenturen diese Tour in ihrer Angebotspalette haben. Wir haben circa 250 US-Dollar bezahlt (obwohl wir auch Angebote für knapp 50 US-Dollar weniger hatten), da wir hofften, dass wir so einen Anbieter gewählt haben, der das Geld auch wert ist. Dies war unsere Wanderung auch, gar keine Frage. Insbesondere unser Guide hat einen ausgezeichneten Job gemacht. Aber wie sich herausgestellt hat, wurde unsere Gruppe aus Kunden unterschiedlicher Agenturen zusammengestellt. So hatten wir Teilnehmer dabei, die 30 US-Dollar weniger als wir bezahlt, aber dieselbe Leistung erhalten haben.

5. Machu Picchu auch ohne Touristenmassen erleben:

Machu Picchu ist ein magischer Ort. Vor allem dann, wenn er noch nicht von Touristen überlaufen ist. Deswegen ist es ratsam, bereits ab sechs Uhr am Morgen die ehemalige Inka-Stätte zu erkunden. Dann öffnen nämlich die Tore der beeindruckenden Ruinenstadt – und die Besucher trudeln erst nach und nach ein. Bereits gegen acht oder neun Uhr morgens ist Machu Picchu nicht mehr wieder zu erkennen, da sich mittlerweile tausende Gäste fast über die Füße rennen.

6. Für ein Menü zehn Soles zahlen:

In Restaurants in Peru bekommt man zur Mittagszeit häufig ein Menü für zehn Soles. Dieses enthält als Vorspeise eine Suppe, ein Hauptgericht (meist kann aus zwei oder drei Gerichten gewählt werden) und ein Getränk. Dies ist auf der einen Seite eine Möglichkeit, preisgünstig zu essen, auf der anderen Seite lernen Hungrige so auch die peruanische Küche kennen.

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