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Kerak: Die Burg der Kreuzritter

Der Fahrer schmeißt uns am Fuße eines großen Felsens aus dem Bus. „Da oben ist die Burg“, sagt er zum Abschied. Wir blicken in Richtung Himmel, die Sonne strahlt uns ins Gesicht. Durch das gleißende Licht können wir sie zuerst nur schemenhaft erkennen – die Burg Kerak, die Burg der Kreuzritter.

Kerak. Stein auf Stein: Die Ruinen der Burg Kerak ragen aus einem Felsvorsprung empor und sind auf drei Seiten von einem Tal umgeben. Ein idealer Standort, um die Burg in früheren Zeiten verteidigen zu können.

Heute ist es nicht nur ein geschichtsträger Ort, sondern bietet vom Übriggebliebenen eine atemberaubende Aussicht auf die gleichnamige Stadt und deren Umgebung. Diese war eine wichtige Stadt der Moabiter und der Nabatäer. Im Byzantinischen Reich war sie Bischofssitz, unter den Arabern blieb sie weitgehend christlich.

Ein Streifzug durch die Burg

Wir schauen uns die Ruinen der Burg genauer an – und steigen zuerst auf den höchsten Punkt. Danach geht es wieder nach unten, wir laufen durch die unterirdischen Gänge und Katakomben. Sonnenlicht fällt hin und wieder durch die Luken.

Die alte Kreuzritterburg.

Die alte Kreuzritterburg.

Auf dem höchsten Punkt der Burg.

Auf dem höchsten Punkt der Burg.

Die Burg Kerak, die ein bekanntes Beispiel der Kreuzfahrerarchitektur ist, wurde im Jahr 2008 renoviert. In der Burg gibt es ein archäologisches Museum, in dem Funde ausgestellt sowie die Geschichte der Burg und der Stadt Kerak dargestellt werden.

Zum Abschluss einen Arabischen Kaffee

Über eine Stunde halten wir uns in den Ruinen auf. Dann verlassen wir sie durch das Burgtor – und tauchen in die wuseligen Straßen der Kleinstadt Kerak ein. Wir schlendern an zahlreichen Geschäften und an einer Moschee vorbei.

Schließlich kehren wir zum Abschluss des Tages in ein kleines Café ein – und genießen wie so oft während unserer Jordanien-Reise einen landestypischen arabischen Kaffee.

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