Lombok, Reisegeschichten, Reisegeschichten Asien
Schreibe einen Kommentar

Kuta Lombok: Strände und Wellen im Paradies

Kuta Lombok ist ein Ort, der keine Hektik versprüht. Der Süden der indonesischen Insel Lombok bedeutet Entspannung pur. Vor allem sind es die paradiesischen Strände und konstant brechenden Wellen, die Backpacker und Surfer magisch anziehen.

Selong Belanak – Surfanfänger vor

Der erste Strand, den wir im Süden Lomboks genauer unter die Lupe nehmen, heißt Selong Belanak. Mit dem in unserer Unterkunft geliehenen Motorroller benötigen wir rund 45 Minuten von Kuta Lombok. Bei der Fahrt geht es bergauf und bergab, ich muss Schlaglöchern ausweichen. Wir rauschen an grün strahlenden Reisfeldern und Palmenhainen vorbei.

Selong Belanak ist eine große Bucht mit feinem Sand und zahlreichen Buden, die kalte Getränke und mehr verkaufen. Ich schnappe mir allerdings zuerst einmal ein Surfbrett und surfe eine Zeit lang den Beach Break, an dem sich vor allem Surfanfänger versuchen.

Mawun Beach und Mawi Beach – der Mann mit dem Gewehr

Auf dem Rückweg von Selong Belanak nach Kuta Lombok machen wir Halt an einem weiteren Strand. Zuerst stoppt uns jedoch eine Schranke. Ein Kerl kommt auf uns zu. Seine Kollegen warten an einem kleinen Verschlag. Er erklärt uns, dass wir Geld zahlen müssen, um weiterfahren zu dürfen. Parkgebühren. Das ist üblich an den Stränden von Lombok. Warum ein Gewehr über seiner Schulter hängt, ist uns aber schleierhaft. Die Schranke öffnet sich und wir machen uns ganz schnell aus dem Staub.

Der Strand ist weniger spektakulär als Selong Belanak. Was hier spektakulärer ist, sind die Wellen, die nicht über Sand, sondern über einem indonesischen Riff brechen. Routinierte Surfer stürzen sich ins Wasser. Wir quatschen mit einem Australier, der ebenfalls gerade mit seinem Roller am Strand angekommen ist – und uns natürlich von seinem gestrigen Surferlebnissen an dieser Bucht berichtet.

Wir sind immer noch nicht zurück in Kuta Lombok, denn wir stoppen noch am Mawi Beach, den wir am späten Nachmittag erreichen. Eine weitere Perle von Strand. Dort lassen wir den Tag ausklingen, genau wie noch ein paar weitere Touristen.

Tanjung Aan – schöner als in der Karibik

Das Beste erwartet uns allerdings am nächsten Tag. Wir statten dem Strand Tanjung Aan einen Besuch ab. Ein Traum in strahlendem Weiß. Wir staunen nicht schlecht, als wir die Bucht das erste Mal zu Gesicht bekommen. Das hat was von Karibik, denke ich mir. Vielleicht ist es hier sogar noch schöner. Das türkisblaue Meer strahlt uns unaufhörlich entgegen.

Nachdem wir einige Stunden im Schatten gefläzt haben und durch den puderweichen Sand spaziert sind, zieht es uns auf einen Hügel am Ende der Bucht, den wir schließlich erklimmen, um von dort den Sonnenuntergang zu bestaunen. Gute Nacht, traumhafter Süden von Lombok.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.