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Unsinkbar

Wir lassen uns im Toten Meer treiben und können dabei nicht untergehen. Vorher werfen wir vom Berg Nebo einen Blick auf das „gelobte Land“.

Berg Nebo/Totes Meer. Wir blicken ins Jordantal, manche sagen, dass es das gelobte Land sei. Soweit würden wir nicht gehen, aber ein schöner Anblick ist es allemal. Die Menschenmassen, die sich auf dem Plateau vom Berg Nebo versammelt haben, trüben allerdings unsere Begeisterung für diesen Ort in der Nähe des Toten Meers. Deswegen bleiben wir nur wenige Minuten.

Mit dem Taxi zum Toten Meer

Der Taxifahrer, der uns von Madaba zum Berg Nebo gebracht hat, empfängt uns mit einem Lächeln wieder an seinem Auto. „Kommt, ich fahre euch zum Toten Meer, an einen Platz, wo keine anderen Menschen sind.“ Wir nicken – und steigen in das Fahrzeug.

Einige Zeit später brausen wir über eine neu asphaltierte Straße, entlang des großen, abflusslosen Sees, der Totes Meer genannt wird. Wir lassen seelenlose Hotelanlagen hinter uns. Außerdem passieren wir zwei öffentliche Strände, für deren Nutzung die Badegäste Eintritt zahlen müssen. Für uns geht es noch ein Stück weiter.

Wir lassen uns treiben

Unser Fahrer hält an. Wir steigen aus dem Taxi aus und über eine Leitplanke. Dann springen wir eine Böschung herunter. Noch ein paar Schritte – und wir befinden uns am Ufer des Toten Meeres.

Es ist, wie ich es mir vorgestellt und wie ich es vorher auf Bildern gesehen habe. Ich lege mich ins Wasser, auf einen „Teppich“ aus Salz. Untergehen? Keine Chance. Wir schwimmen oben und lassen uns treiben. Bis der Tag vorbei ist.

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