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Medellín: Früher Gangsterland, heute Vorzeigestadt

Medellín hat in den letzten beiden Jahrzehnten eine erstaunliche Entwicklung genommen: In den frühen 1990er Jahren galt sie noch als gefährlichste Stadt Kolumbiens, in der das Medellín-Kartell rund um den Drogenbaron Pablo Escobar wütete. Mittlerweile ist die Metropole – unter anderem aufgrund ihrer modernen Infrastruktur – Vorbild im ganzen Land. Und: Das Umland mit dem Monolithen La Piedra del Peñol kann sich ebenfalls sehen lassen.

Ciudad Perdida: Auf der Suche nach der verlorenen Stadt

Vor einigen Jahren war die Sierra Nevada de Santa Marta noch Guerillazone und Anbaugebiet von Drogen, heute ist der Dschungel nahe der Karibikküste das Ziel von tausenden Touristen jährlich. Der Grund: Tief im grünen Dickicht liegt die lange Zeit vergessene Ruinenstadt Ciudad Perdida. Über einen kräftezehrenden und herausfordernden Trek, dem auch wir uns gestellt haben, ist die „verlorene Stadt“ der Tayrona-Indianer zu erreichen.

Über karibische Strände, präkolumbianische Kultur und leckeres Schokoladenbrot

Im Parque Nacional Natural Tayrona vermischen sich Karibikstrände mit Dschungelvegetation. Der wohl bekannteste Nationalpark Kolumbiens lädt aber nicht nur zum Faulenzen in der Sonne ein. Parkbesucher können auch die archäologischen Ruinen von Pueblito besichtigen – vorausgesetzt sie nehmen vorher eine Wanderung in den Bergen des Nationalparks in Angriff. Aus eigener Erfahrung wissen wir: Diese ist schweißtreibend. Als Belohnung wartet aber leckeres Schokoladenbrot.