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Tipps & Tricks Galapagos

Die Galapagosinseln sind mit ihrer einzigartigen Tierwelt und ihren faszinierenden Landschaften für viele Naturfans ein Sehnsuchtsort. Doch ist eine Reise auf das Archipel im Pazifischen Ozean nicht sehr kostspielig? Nicht, wenn Reisende das Weltnaturerbe auf eigene Faust und mit Tagestouren auskundschaften. Wir haben Tipps & Tricks für das individuelle, kostengünstige(re) Reisen auf den drei Galapagos-Hauptinseln für den kleineren Geldbeutel zusammengestellt.

Insel Santa Cruz: Die Grüne

Santa Cruz beheimatet mit Puerto Ayora die größte Stadt der Galapagosinseln. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Insel dadurch wenig Natur aufweist. Ganz im Gegenteil: Das grün bewachsene Santa Cruz bietet Vielfalt an Vegetation wie Grubenkrater, Farne und Kakteen. Und diese drei Must-Do’s.

1. El-Chato-Schildkrötenreservat (unsere Top-Empfehlung):

Riesenschildkröten sind an zahlreichen Stellen auf den Galapagosinseln vorzufinden. Ein idealer Ort, um die Riesen mit ihren langen Hälsen zu beobachten, ist das El-Chato-Schildkrötenreservat (Eintritt drei US-Dollar). Um zum Naturschutzgebiet zu gelangen, nehmen Reisende am einfachsten ein Taxi von Puerto Ayora. Die Hin- und Rückfahrt kostet circa 30 US-Dollar, der Taxifahrer wartet. In der Anlage können Besucher nicht nur den riesigen Schildkröten tief in die Augen schauen. Ebenfalls kann ein unterirdischer Lavatunnel (im Eintrittspreis inbegriffen) besichtigt werden.

2. Los Gemelos:

Eine Fahrt zum El-Chato-Schildkrötenreservat kann gut mit dem Besuch der beiden Krater Los Gemelos (Eintritt frei), die sich in der Nähe des Naturschutzgebietes im Hochland der Insel befinden und voll üppiger Vegetation sind, verbunden werden.

3. Bahía Tortuga:

Die in einem Nationalpark liegende Bahía Tortuga ist über einen ungefähr zwei Kilometer langen Pfad von Puerto Ayora aus erreichbar. Eintritt muss nicht gezahlt werden. Besucher müssen sich lediglich in eine Liste an einer Kontrollstation eintragen, um die Möglichkeit zu haben, in der Bucht im pulvrigen Sand zu liegen und mit Meerechsen beim Sonnenbaden zu wetteifern.

Insel San Cristóbal: Die Östliche

Auf dem östlichsten Eiland der Galápagosinseln brüten die Tölpelarten Blaufuß-, Masken- und Rotfußtölpel. Ein weiteres Markenzeichen der Insel sind die ausgezeichneten Tauch- und Schnorchelreviere, die vor der Küste von San Cristóbal liegen.

1. León Dormido und Cerro Brujo (unsere Top-Empfehlung):

León Dormido sind zwei senkrecht aufragende Felsen mitten im Meer, die durch einen schmalen Kanal geteilt werden. Doch die Felsformation ist nicht nur für ihr bizarres Aussehen, sondern auch als Tauch- und Schnorchelrevier bekannt, in dem Galapagoshaie, Meeresschildkröten und Seelöwen im Wasser gesichtet werden können. In der Nähe der Felsen funkelt der Sand des Strandes Cerro Brujo, an dem sich das Wasser ebenfalls zum Schnorcheln eignet. Von dem Hauptort der Insel San Cristóbal, Puerto Baquerizo Moreno, werden ganztägige Touren für 80 US-Dollar angeboten, die beide Ziele miteinander verbinden. Wir haben versucht, zu handeln und den Preis zu drücken – leider erfolglos.

2. Cerro Tijeretas:

Einen kurzen Fußweg entfernt von Puerto Baquerizo Moreno befindet sich ein Informationszentrum (Eintritt frei), das zum Beispiel Wissenswertes über die Geschichte der Galapagosinseln bereithält. Folgen Besucher den auf Stelzen gebauten Holzweg, gelangen sie zu einem Aussichtspunkt auf der Spitze des Hügels Cerro Tijeretas.

3. La Loberia:

An dem Strand La Loberia hält sich eine Seelöwenkolonie auf, deren Mitglieder ein gern fotografiertes Motiv sind. Der Strand ist von Puerto Baquerizo Moreno zu Fuß in rund 45 Minuten zu erreichen. Er erstreckt sich hinter dem Flughafen der Insel San Cristóbal.

Insel Isabela: Die Große

Isabela ist die größte Insel des Archipels. Ihr Erscheinungsbild ist unter anderem durch ein vulkanisches Gebiet mit kargen Lavafeldern gekennzeichnet. Doch nicht nur die Vulkane, sondern auch die auf der Insel lebenden Tiere – beispielsweise Pinguine – machen Isabela besonders. Genau wie die nun beschriebenen Orte.

1. Los Túneles (unsere Top-Empfehlung):

In dem Schnorchelspot aus verschachtelten Lavaformationen können Weißspitzen-Riffhaie, Rochen, Meeresschildkröten und Seepferdchen entdeckt werden. Bevor es jedoch ins Wasser geht, steht ein Spaziergang auf dem Lavagestein auf dem Programm, wo sich meist Blaufußtölpel aufhalten. Die ganztägige Tour, die mit dem Boot im Hauptort der Insel, Puerto Villamil, startet, kostet rund 70 US-Dollar.

2. Muro de las Lágrimas:

Die historische Stätte ist eine 100 Meter lange Mauer aus Lavasteinen. Diese wurde von Gefangenen einer ehemaligen Strafkolonie errichtet und symbolisiert die Grausamkeiten, die die Gefangenen ertragen mussten. Die Mauer der Tränen liegt rund fünf Kilometer von Puerto Villamil entfernt in einem Nationalpark, in dem es auch schöne Strände und eine Aussichtsplattform gibt.

3. Vulkan Sierra Negra:

2005 brach der Vulkan Sierra Negra zum letzten Mal aus. „Dies war ein Segen für viele Bewohner der Insel, da dadurch der Tourismus angekurbelt wurde“, berichtet der Reiseleiter Alexis, der Touren zum Krater des Vulkans durchführt, der sich seit dem Ausbruch zu einer wichtigen Touristenattraktion entwickelt hat. Der Ausblick vom nahen Vulkan Chico über ein Lavafeld ist ebenfalls Bestandteil des Ausflugs, der in Puerto Villamil gebucht werden kann und in der Regel 30 US-Dollar kostet.

Anreise, Unterkünfte & Co.: Weitere wichtige Infos zum Reisen auf den Galapagosinseln

Tipps & Tricks zu den unserer Meinung nach besten Sehenswürdigkeiten und Touren auf den drei Galapagos-Hauptinseln reichen jedoch nicht aus, um für eine Reise auf das Archipel gerüstet zu sein. Deswegen haben wir ebenfalls Infos zur Anreise, zu Unterkünften & Co. aufbereitet.

1. Anreise:

Die beiden wichtigsten Flughäfen der Galapagosinseln befinden sich auf San Cristóbal und Baltra. Ein Bus und eine Fähre verbinden den Flughafen auf Baltra mit Puerto Ayora auf Santa Cruz. Der Flughafen auf San Cristóbal liegt bei Puerto Baquerizo Moreno. Es stehen Taxis bereit. Die Ortschaft ist allerdings auch in wenigen Minuten fußläufig erreichbar. Wir sind zu Fuß in die kleine Stadt gelaufen, was überhaupt kein Problem war. Die Galapagosinseln werden von den Airlines Aerogal (www.aerogal.com.ec), TAME (www.tame.com.ec) und LanChile (www.lan.com) von Quito über Guayaquil angeflogen.

2. Weiterreise zwischen den Hauptinseln:

Täglich verkehren öffentliche Privatboote zwischen den Inseln San Cristóbal, Santa Cruz und Isabela. Direkte Bootsverbindungen zwischen San Cristóbal und Isabela sind nicht vorhanden. Es muss ein Zwischenstopp auf Santa Cruz eingelegt werden. Eine Fahrt kostet 30 US-Dollar. In der Nebensaison kann der Fahrpreis aber auf 25 US-Dollar heruntergehandelt werden, wie wir aus eigener Erfahrung berichten können. Fahrkarten können am Reisetag oder im Voraus in Puerto Ayora, Puerto Baquerizo Moreno und Puerto Villamil gekauft werden. Reisende mit nervösem Magen aufgepasst: Die See zwischen den Inseln ist oft rau und dementsprechend wird man in den Booten häufig richtig durchgeschüttelt. Mit solch einem Magen entweder eine Reisetablette vorher nehmen oder doch vielleicht diese Alternative wählen: Die Airline EMETEBE (www.emetebe.com.ec) bietet Flüge von Baltra nach San Cristóbal, von Baltra nach Isabela sowie von San Cristóbal nach Isabela an.

3. Gebühren:

In den Flughäfen von Quito oder Guayaquil müssen Fluggäste mit dem Ziel Galapagosinseln eine Transitkontrollgebühr in Höhe von zehn US-Dollar am Schalter des Instituto Nacional Galapagos entrichten. 100 US-Dollar beträgt die Eintrittsgebühr für den Galapagos-Nationalpark, die an den Flughäfen in Baltra oder San Cristóbal nach der Ankunft in bar gezahlt werden muss.

4. Unterkünfte:

In Puerto Ayora, Puerto Baquerizo Moreno und Puerto Villamil sind zahlreiche Unterkünfte vorhanden. Die Übernachtungspreise sind im Dezember und Januar sowie von Juni bis August am höchsten. Ansonsten sind sie verhandelbar. Mit Verhandlungsgeschick können Reisende dann ein Bett in einer preiswerten Unterkunft für zehn bis 13 US-Dollar pro Nacht bekommen (in unserem Fall hat dies immer funktioniert). Die Übernachtungskosten sind also nicht höher als auf dem ecuadorianischen Festland ist. Aber einen Nachteil gibt es doch: In einigen Insel-Hostels ist der Standard niedriger als in ihren Festland-Pendants. Annehmbare Unterkünfte sind zum Beispiel das „Hostal San Francisco“ in Puerto Baquerizo Moreno auf San Cristóbal, das „Hotel Salinas“ in Puerto Ayora auf Santa Cruz sowie die „Posada del Caminante“ in Puerto Villamil auf Isabela.

5. Verpflegungsmöglichkeiten:

Es ist nicht zwingend notwendig, in einem teuren Restaurant zu essen. Auf der Insel Santa Cruz befinden sich in Puerto Ayora auf der Straße Charles Binford sogenannte „Kioskos“, in denen für vier Euro ein Mittagsmenü – bestehend aus Suppe und Hauptgericht – erhältlich ist. In Puerto Baquerizo Moreno auf San Cristóbal ist es ebenfalls möglich, für diesen Preis satt zu werden. Zudem haben einige Hostels – wie die „Posada del Caminante“ in Puerto Villamil – Kochmöglichkeiten. Somit können Gäste ihr auf dem Markt oder im Supermarkt gekauftes Essen selbst zubereiten.

40 Kommentare

    • Sehr gerne. Wir waren im September auf den Galapagosinseln, in der „kühlen und trockenen Jahreszeit“ (Juni – November). Kühl war es aber nicht, tagsüber konnten wir im T-Shirt herumlaufen. Kalt war hingegen das Wasser, beim Schnorcheln bzw. Tauchen braucht man dann einen Neoprenanzug. Das Unterwasserleben soll in dieser Zeit allerdings aktiver sein. Den September haben wir also als guten Reisemonat empfunden. Wir hoffen, dass dein Galapagostraum bald in Erfüllung geht :-)

      • Danke für die Infos!
        Was ich an Preisen ab Deutschland gefunden habe ist eher…unschön…ich denke am besten lassen sich die Galapagosinseln wohl mit einem Aufenthalt in Amerika verbinden und der ist bei mir aktuell leider (noch) nicht in Sicht. Aufgeschoben ist ja aber zum Glück nicht aufgehoben. ;)

        • Das stimmt. Am besten ist es, wenn man eine Galapagosreise mit einem Aufenthalt auf dem ecuadorianischen Festland verbindet. Der Flug von Ecuador auf die Galapagosinseln ist bezahlbar :-)

  1. sabine sagt

    auch von mir vielen dank für die tollen und vielen tipps! ich überlege ich juli auf eigene faust die galapagos inseln zu besuchen – bin mir aber über die anzahl der tage vor ort noch unschlüssig! wie viele tage habt ihr vor ort vebracht und könnt ihr mir subjektiv eventuell sagen, ab wie vielen tagen sich ein aufenthalt überhaupt lohnt? danke

    • Hallo Sabine, vielen Dank für Deinen Kommentar. Wir waren sieben Tage auf den Galapagosinseln, weniger sollten es unserer Meinung nach nicht sein. Also: mindestens eine Woche ;-)

  2. Vielen lieben Dank für die tollen Tipps!
    Sollte nicht noch Last-Minute ein schönes Cruise-Schnäppchen aufschlagen, werde ich so wie ihr die Insel bereisen. Und habe dank euch schon viele Infos! :-)

    LG Manuela

  3. Käthe sagt

    Danke für die tollen Tipps. Im Oktober erfüllt sich mein langersehnter Galapagos Traum. 8 Tage auf eigene Faust. Ich habe von der TCT Ingala Imigrationskarte gelesen die man für die Einreise benötigt. Muss ich mich dafür vorab um etwas kümmern oder ist das alles am Flughafen zu klären? Vielen Dank

    • Hallo Käthe, vielen Dank für Deine Nachricht. Du musst Dich vorab nicht darum kümmern, wir haben alles am Flughafen geklärt. Viel Spaß schon einmal bei Deinem Galapagos-Traum :-)

  4. Danke für die guten Tipps bin von 16 Februar bis 16 März 2018 auf die galapagos Insel es ist ein Traum von mir auf eigner Faust die Insel zu erkunden habe Viellzeit aber kleine büdjet habt ihr besondere Tipps Tricks günstigen hostels möchte auch selbsverpfegung und günstiger touren finden wäre euch allem dankbar für jeder Hilfe PS habt ihr Erfahrung Tipps Tricks Osterinsel danke MFG

    • Sehr gerne. Es gibt auf den Inseln auch Unterkünfte, die günstig sind. Du musst einfach ein bisschen rumfragen. Wir haben auch immer versucht, den Preis etwas runterzuhandeln. So waren die Unterkünfte gar nicht viel teurer als in Ecuador auf dem Festland. Selbstverpflegung war bei einem Hostel, in dem wir übernachtet haben, möglich. Bei den Touren gibt es allerdings keinen Spielraum, die haben Festpreise. Handeln macht hier keinen Sinn ;-) Auf den Osterinseln waren wir bis jetzt nicht, diesbezüglich können wir also keine Tipps und Tricks geben.

  5. Hallo ihr beiden, Danke für die tollen Tipps. Ich fliege mit einer Freundin im nächsten Monat auf die Galapagos für 5 Tage. Ist es besser auf der Hauptinsel zu bleiben oder doch lieber die Inseln zu wechseln und auf mehreren zu nächtigen ?

    • Hallo Ela, es gibt drei große Inseln. Auf denen waren wir. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Inseln zu wechseln, denn alle drei sind unterschiedlich. Da Ihr fünf Tage habt, ist es aber vielleicht sinnvoll, „nur“ zwei der Inseln zu besuchen. Alle drei Inseln in dieser Zeit – das könnte knapp werden.

      • Vielen Dank für deine Antwort. Welche würdest du außer der Hauptinsel im besonderen empfehlen oder inwiefern unterscheiden sie sich?

        • Ihr kommt auf San Cristobal an. Könnt da die Lobería besuchen und am nächsten Tag den Schnorcheltrip zum Leon Dormido machen. Es kommt auch ganz darauf an, was ihr bevorzugt. Schnorchelt ihr gern oder bleibt ihr lieber an Land. Auf Isabela gibt es schöne Wanderwege, unterwegs trefft ihr Schildkröten. Die Vulkanfelder sind auch sehr sehenswert. Was uns sehr gut gefallen hat, war der Ausflug zu Los Túneles. Das empfehlen wir euch auf jeden Fall.
          Wenn ihr schnell reist, dann sind auch alle drei Inseln (Isabela, San Cristobal, Santa Cruz) möglich. Es kommt eben darauf an, was euch interessiert. Wir persönlich waren begeistert von der Unterwasserwelt, daher haben wir die Schnorcheltrips bevorzugt.
          Auf Santa Cruz befindet sich das Schildkrötenreservat, das uns ebenfalls sehr gut gefallen hat. Jede, der drei Inseln, die wir besucht haben, hatte ihren Reiz. Aber wenn ihr weniger Zeit habt, dann müsst ihr euch entscheiden, ob ihr schnell von Insel zu Insel fahrt bzw. ein Highlight weglasst.
          Um von San Cristobal nach Isabela zu kommen, müsst ihr eh einen Zwischenstopp auf Santa Cruz einlegen – bei uns gab es damals keine Direktverbindung. Die Boote zwischen den Inseln haben wir aber erst vor Ort gebucht. Schon einmal viel Spaß :-)

  6. Wow, Galapagos, das ist in der Tat mal ein ganz anderes Ziel. Von dem was ich immer gehört habe muss es dort ja doch mittlerweile seeehr umweltbewusst alles abgehen. Ich hoffe sehr das dem weiter so ist, sodass uns dieses Paradies noch lange erhalten bleibt und ich irgendwann selber einmal die Chance habe es mit meinen Familie zu erleben.
    Es ist einfach etwas ganz anderes wenn man all das nur im Fernsehen BBC und Co zu sehen bekommt, oder aber man es einmal Hautnah erleben kann.

    Hattet ihr keine Chance Bilder hochzuladen? Kann mir vorstellen das ihr da sicher die eine oder andere traumhafte Aufnahme gemacht habt die ihr teilen könntet oder?

    • Ja, wir würden schon sagen, dass der Tourismus dort so umweltbewusst wie möglich abläuft. Wir drücken die Daumen, dass Du und Deine Familie irgendwann mal auf die Galapagosreisen reisen werdet. Es ist wirklich ein Paradies. Liebe Grüße.

  7. Joschi sagt

    Hey ihr,
    toller Bericht und schöne Tipps, vielen Dank dafür. :) Ich würde auch gern eine individuelle Reise auf die Inseln planen. Ist wahrscheinlich schwer zu sagen, aber könnt ihr in etwa abschätzen, was man für eine individuelle Galapagos-Reise kalkulieren sollte? Also von Deutschland aus. Gibt es Monate, die man definitiv vermeiden sollte, Regenzeit o.Ä.?

    Lieben Dank schon mal.:)

    • Hey Joschi, vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich schaffe es leider erst jetzt zu antworten. Sorry. Im Kommentar von Kati findest Du aktuelle Infos zu den Preisen auf den Galapagosinseln. Unsere Reise ist mittlerweile über drei Jahre her. Mir ist auf jeden Fall in Erinnerung geblieben, dass die Tagestouren teuer waren. Für die Schnorcheltrips haben wir damals 80 US-Dollar pro Person gezahlt. Da gab es keinen Verhandlungsspielraum. Aber es lohnt sich, es waren die besten Schnorchelausflüge, die ich bis jetzt gemacht habe. Bei den Unterkünften waren die Preise bei uns okay. Wir haben maximal 13 US-Dollar pro Nacht gezahlt. Allerdings haben wir immer gehandelt. Und es waren natürlich keine Luxus-Unterkünfte ;-) Alle unsere Unterkünfte hatten eine Küche, Selbstverpflegung war also möglich. Zwischen den einzelnen Inseln haben wir die Fähren/Boote genutzt. 30 US-Dollar haben wir pro Fahrt gezahlt. Ich meine, eine Fahrt konnten wir auf 25 US-Dollar herunterhandeln. Wie teuer ein Flug von Deutschland aus ist, kann ich nicht sagen. Wir sind von Guayaquil, Festland Ecuador, geflogen. Die Flüge waren überraschenderweise recht günstig. Wenn ich mich richtig erinnere, lagen sie bei unter 200 US-Dollar pro Person (Hin- und Rückflug). Wir waren im September auf den Inseln, in der „kühlen und trockenen Jahreszeit“ (Juni – November). Es war aber recht warm, tagsüber T-Shirt-Wetter. Das Wasser war jedoch arschkalt. Von den Touranbietern haben wir für das Schnorcheln zwar einen Neoprenanzug bekommen, allerdings nur einen Shorty – im Wasser haben wir also etwas gefroren ;-) Ich hoffe, die Infos helfen Dir weiter. Liebe Grüße.

  8. Georg sagt

    Hallo Daniela und Christian,

    Donnerwetter, da habt Ihr aber eine tolle homepage erschaffen und ich muss sagen, dass Ihr Beide schon sehr sehr weit gereist seid. (Habt als Kid´s wohl schon angefangen ???).

    Galapagos interessiert mich auch – bisher war zwar Afrika unser absolutes Steckenpferd, aber es muss mal was anderes her. Die letzte Frage von Joschi (gestern gestellt) interessiert mich auch sehr, denn es ist halt einfach alles sehr teuer dort.

    Meine Idee wäre ebensfalls alles auf eigene Faust zu machen, Flug mit Iberia nach Quito, dort 2 Tage, vielleicht ein bisschen Regenwald, dann 8 Nächte auf die Inseln (dort eigentlich nur 2 Standorte), nämlich Santa Cruz und Isabela.

    Könnt Ihr ein paar Angaben zu den Preisen machen? Ich wäre Euch, wie auch Joschi, sehr dankbar. Einfach, damit man sich in etwa Vorstellungen machen kann, was einen dort erwartet. Ich meine nicht die ÜN-Preise, die kann man ja überall nachschauen, sondern die Transfers von – bis. Oder auch die Ausflugstouren.

    Ihr müsst Euch vorstellen: für Euch ist alles ganz easy, wer aber noch nie auf den Galapagosinseln war und es AUF EIGENE FAUST machen will, ist das nicht ganz so einfach.

    Und eine organisierte Reise käme für uns nicht in Frage. Wenn überhaupt, dann höchstens eine Schiffsreise, aber die ist mit Sicherheit auch viel zu expensive.

    Bin gespannt, was Ihr für Infos habt. Und falls nicht – Eure homepage ist deswegen nicht weniger supertoll!

    Georg

    • Kati sagt

      Ich komme den beiden mal frecherweise zuvor. War erst im November auf den Inseln. Habe auch diese Seite genutzt um die Reise individuell zu planen. Habe jeweils 3 Nächte auf Santa Cruz, Isabela und San Christobal verbracht. Jede Insel hat ihren spezielle Reiz und wenn ihr nur irgendwie Zeit habt würde ich empfehlen alle 3 zu besuchen.
      Nun zu den Kosten:
      Der Flug von Guayaquil bis Baltra/Santa Cruz und zurück von San Cristobal nach Guayaquil hat 350€ p.p. inkl. Gepäck und aller Gebühren gekostet.
      Fähren zwischen den Inseln kosten 30 USD p.P. und pro Weg. Sie fahren 2x am Tag. Für unseren Flug von Isabela nach San Cristobal haben wir 180 USD p.P. bezahlt zzgl. Gepäckaufschlag da wir zu schwer waren.
      Tagestouren variieren sehr stark je nach Dauer und Aufwand (zwischen 30 und 100 USD p.P)
      Taxifahrten innerhalb der Stadt kosten nur wenige USD. Fahrten zu Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt schlagen dagegen mit 20-30 USD pro Weg an. Dafür sind fast alle Sehenswürdigkeiten kostenlos. Eine Möglichkeit zur Mietung eines eigenen Gefährts haben wir nirgends gefunden.
      Die Touri Restaurants sind preislich vergleichbar mit Deutschland, vielleicht etwas teurer. (Ca 10-20€ p.P. zzgl. Getränke – Alkohol teuer) Westliches Essen wie zb Pizza waren unglaublich teuer. Das essen war auch meist nicht sonderlich gut. Achtet darauf das ihr ein Hotel mit nutzbarer Gemeinschaftsküche habt.
      Wir waren im Supermarkt einkaufen und haben uns selbst versorgt. Die Supermarkt Preise sind allerdings auch ziemlich saftig. Am besten vom Festland mitbringen, zb Spaghetti mit Tomatensoße, Cornflakes, Snacks… Achtung: Früchte sind in der Ein- und Ausfuhr auf die Inseln verboten.
      Ebenfalls richtig teuer sind Tauchausflüge. Meist enthalten sie 2 Tauchgänge, eine Mahlzeit und kosten um die 250-300 USD p.P. wobei man dann auch den gesamten Vormittag unterwegs ist. Schnorchel Trips sind etwas günstiger

      Habt ihr sonst noch spezielle Fragen?

      • Hi Kati, klasse, vielen Dank für die sehr aktuellen Infos, die Du hier teilst. Das hilft bestimmt weiter. Unsere Galapagos-Reise ist ja mittlerweile über drei Jahre her, da hat sich an den Preisen sicherlich was getan. Liebe Grüße.

    • Georg, vielen Dank für Deine netten Worte. Unter Joschis Kommentar habe ich einige Infos zu den Preisen geschrieben, dies gibt Dir hoffentlich eine grobe Vorstellung. Auch Katis Kommentar ist sehr hilfreich, sie war erst vor kurzem auf den Galapagosinseln. Noch kurz zum Thema Schiffsreise: Ja, die sind sehr teuer und kamen deswegen für uns nicht infrage. Es soll aber richtig klasse sein, weil man sehr viel sieht und an Spots gefahren wird, die man auf eigene Faust nicht erreichen kann. Eine selbstorganisierte Galapagos-Reise, wie wir sie gamcht haben, ist aber auch genial und faszinierend. Es lohnt sich unserer Meinung nach zu 100 Prozent. Schönes Wochenende und liebe Grüße.

      • Kati sagt

        Kann ich nur bestätigen. Habe schon viel von der Welt gesehen aber Galapagos war einzigartig schön. Und das Reisen auf eigene Faust auch erstaunlich einfach was ich nicht erwartet hätte. Klar muss man ein paar Dollar in die Hand nehmen, aber wirklich JEDER einzelne wird es wert sein.

  9. Georg sagt

    Guten Morgen an Euch Alle,

    vielen Dank für die verschiedenen Infos.

    Kati, Du schreibst u.a.:

    Taxifahrten innerhalb der Stadt kosten nur wenige USD. Fahrten zu Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt schlagen dagegen mit 20-30 USD pro Weg an.

    Bedeutet das, dass dann ein Ausflug mit dem Taxi z.B. auf Santa Cruz zum „El Chato Giant Tortoise Resort“ 2 x 20-30 USD kostet? Also in der Summ 40 -60 USD?

    Im Tripadvisor habe ich bei einem Reisebericht „Galapagos auf eigene Faust – es kann auch günstig sein“ gelesen, dass diese Taxifahrt 30 USD kostet, und zwar hin und zurück und der Taxifahrer würde sogar warten, bis man seinen Rundgang beendet hat. Stimmt das?

    Würde mich freuen, von Dir nochmal zu hören.

    Dank und viele herzliche Grüße

    Georg

    • Kati sagt

      Das kommt immer auf dein Verhandlungsgeschick und die Laune des Fahrers an. In den Taxen hängen offizielle Preisschilder. El Chato war dort mit 20 USD für 1 Weg verzeichnet. Die Fahrer warten gerne und problemlos. Oder vereinbaren eine Zeit mit dir worauf man sich auch verlassen kann. El Chato liegt allerdings auf dem Weg zum Flughafen. Wer Zeit hat, kann für ein paar Cent mit dem öffentlichen Bus Richtung Airport fahren. Auf ungefähr halber Strecke aussteigen und noch ein gutes Stückchen zu Fuß zum El Chato gehen. Vermutlich geht dabei aber ein kompletter Tag drauf. Und oftmals ist Zeit nicht gerade das, was man auf den Galapagos Inseln im Überfluss hat.

      In unserer Unterkunft gab es sogar an der Rezeption eine Tafel an der die Gäste sich zu bestimmten Tagen diverse Unternehmungen eingetragen haben, um sich mit anderen ein Taxi zu teilen. Auch eine gute Möglichkeit Geld zu sparen und eine sehr tolle Idee.

  10. Mike Radowski sagt

    Liebe Leute danke für eure Inhalte. werde im Sommer für 10 Tage mit meiner Frau auf die Inseln gehen. Habe dennoch eine Frage, vielleicht habe ich es übersehen aber in welcher Sprache wird kommuniziert? Ist spanisch ein muss oder kommt man mit Englisch auch zurande…? Danke für das Feedback schon im Vorhinein. Glg Mike

    • Hey Mike, das hört sich klasse an. Auf den Galapagosinseln wird Spanisch gesprochen. Da wir Spanisch können, wissen wir gar nicht genau, ob man dort auch mit Englisch gut zurechtkommt. Generell lässt sich festhalten, dass viele Südamerikaner kein bzw. kaum Englisch sprechen. Auf unseren Reisen durch Lateinamerika haben wir aber Reisende getroffen, die auch ohne ausgeprägte Spanischkenntnisse gut klargekommen sind. Wir wünschen Euch schon einmal ganz viel Spaß auf den Galapagosinseln.

      • Mike sagt

        Danke für die Rückmeldung!!! Hab noch ein wenig Zeit mein Spanisch zu verbessern… dann wird es hoffentlich hinhauen!!! Glg mike

    • Kati sagt

      Ich spreche selbst kein spanisch und bin mit Englisch und „Hand und Fuß “ gut zurecht gekommen. Geführte Touren gibts immer auch in Englisch. Viele Guides sprechen sogar Deutsch. Generell waren sehr viele deutsche Touristen unterwegs. Bei Taxifahrern oder weniger touristischen Restaurants kommst du mit Englisch nicht sehr weit. Aber irgendwie kriegt man sich immer verständigt. Ein kleines kompaktes Reise Wörterbuch hat uns hier und da auch weitergeholfen. Die Infotafeln an allen Sehenswürdigkeiten oder Forschungszentren sind immer auf Spanisch und Englisch geschrieben.

      • Mike sagt

        Hallo Kati… Danke für deine Tipps… bin überzeugt es wird ein sehr schöner Trip…

  11. Georg sagt

    Hallo Kati und alle anderen,

    auch von meiner Seite her nochmal vielen Dank für die Ratschläge und Tipps.
    Wir sind grad dabei, alles abzuklären. Ausschließlch Galapagos wird´s nicht werden, wir wollen auch von Ecuador Festland etwas sehen und erleben. (Quito, Otavalo, Cotopaxi, Zugfahrt an der Teufelsnase …)

    Erschrecken tun wir uns an den Flugpreisen. Alles, was einigermaßen zeitlich vertretbar ist, kostet viel Geld. KLM rund 800 – 1000 Euro, je nach dem. Und einen Flug, wo wir 25 und 30 Stunden unterwegs sind, wollen wir uns nicht antun. Wir fliegen ab München, das scheint mir eh nicht grad die „beste“ Destination für Südamerika zu sein. Mal schauen …

    Wenn wir nochmal Fragen haben, melden wir uns.

    Und nochmal Danke für den Meinungsaustausch.

    Georg

  12. Sybille sagt

    Hallo, wir werden in unseren Flitterwochen auf die Galapagosinseln reisen. Ihr schreibt alle etwas von US-Dollar. Wie ist es dort mit Bargeld und Währungen? Sollte man genug US-Dollar mitnehmen oder reicht eine Kreditkarte? Kann man dort Bargeld ziehen?

    • Hallo Sybille, es gibt Geldautomaten auf den Galapagosinseln – auf jeden Fall auf den größeren Inseln Santa Cruz und San Cristobal. Wir wünschen Euch schöne Flitterwochen!

      • Auf Isabela gibt es keine Automaten. Da auf jeden Fall genug Bares mitnehmen. Auf Santa Cruz und San Cristobal gibts Automaten und man kann problemlos Bargeld beziehen. Bezahlt wird mit dem US Dollar. In den Touri Restaurants kann man auch teilweise mit Kreditkarte zahlen. Ich würde sicherheitshalber auf Inseln aber immer mit etwas Bargeld in der Tasche einreisen. Die Automaten zicken hin und wieder mal rum und solche „Probleme“ werden eher gemächlich gelöst :-D ich wünsche eine schöne Zeit

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